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Verwaltungsgericht Düsseldorf, 7 K 8417/13

Datum:
29.09.2017
Gericht:
Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
7. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
7 K 8417/13
ECLI:
ECLI:DE:VGD:2017:0929.7K8417.13.00
 
Schlagworte:
Verzicht auf mündliche Verhandlung Widerruf Widerruf des Verzichts auf mündliche Verhandlung Einzelrichter Rückübertragung auf die Kammer Altenpflege Ausbildung Ausgleichsbetrag Belastungsgleichheit Homogenität Abgabepflichtige Neue Betriebe
Normen:
§ 101 Abs. 2 VwGO § 6 Abs. 3 VwGO; § 25 AltPflG; § 2 Abs. 2 AltPflAusglVO § 7 AltPflAusglVO § 8 AltPflAusglVO § 9 AltPflAusglVO
Leitsätze:

Die Altenpflegeausbildungsausgleichsverordnung in der Fassung der Verordnung vom 8. Oktober 2013, die bis einschließlich zum Erhebungsjahr 2015 galt, ist rechtswidrig, weil sie gegen das verfassungsrechtlich gebotene Prinzip der Belastungsgleichheit bzw. der Homogenität der Gruppe der Abgabepflichtigen verstößt. Die Regelung in § 2 Abs. 2 der Verordnung, wonach solche Betriebe, die nach dem 1. April des vor dem Erhebungsjahr liegenden Jahres den Betrieb aufgenommen haben, nur auf Antrag am Ausgleichsverfahren teilnehmen, ist mit dem vorgenannten Prinzip nicht vereinbar.

 
Tenor:

Der Bescheid des Beklagten vom 25. Oktober 2013 wird aufgehoben.

Der Beklagte trägt die Kosten des Verfahrens.

Das Urteil ist gegen Sicherheitsleistung i.H.v. 3900 € vorläufig vollstreckbar.

Die Berufung wird zugelassen.

 
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