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Verwaltungsgericht Düsseldorf, 39 K 5778/16.PVB

Datum:
10.07.2017
Gericht:
Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
39.Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
39 K 5778/16.PVB
ECLI:
ECLI:DE:VGD:2017:0710.39K5778.16PVB.00
 
Schlagworte:
Briefwahl Freiumschlag Absender schriftliche Stimmabgabe Übermittlungsrisiko
Normen:
§ 25 BPersVG; § 17 Abs. 1 Nr. 4 BPersWVO; § 44h SGB II
Leitsätze:

1. Sind im Aushang des Ergebnisses der Personalratswahl nur die Namen der Gewählten ohne Stimmenanzahl angegeben, wird die Anfechtungsfrist des § 25 BPersVG nicht in Lauf gesetzt.

2. Briefwahlrückumschläge, die entgegen § 17 Abs. 1 Nr. 4 BPersVWO nicht freigemacht sind, nicht den Vermerk "schriftliche Stimmabgabe" tragen und nicht vom Wahlvorstand mit dem Absender beschriftet sind, verstoßen gegen eine wesentliche Wahlverfahrensvorschrift. Diese Fehler führen zur Ungültigkeit dieser Stimmen. Anschluss an BVerwG, Beschluss vom 14. August 1959 - VII P 15.58, BVerwGE 9, 107; BVerwG, Beschluss vom 16. Dezember 1966 - VII P 19.66, Buchholz 238.37 § 22 PersVG NW Nr. 1.

 
Tenor:

Die Wahl zum Personalrat des Jobcenters E.        vom 13. April 2016 wird für die Gruppe der Arbeitnehmer für ungültig erklärt.

 
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