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Verwaltungsgericht Düsseldorf, 22 L 69/17.A

Datum:
23.02.2017
Gericht:
Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
22. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
22 L 69/17.A
ECLI:
ECLI:DE:VGD:2017:0223.22L69.17A.00
 
Schlagworte:
Asylfolgeverfahren Folgeverfahren Drittstaatenbescheid sicherer Drittstaat Wiederaufgreifensgrund Bescheidauslegung
Normen:
§ 29 Abs. 1 AsylG; § 29 Abs. 1 Nr. 5 AsylG; § 71 AsylG; § 51 VwVfG; § 34a AsylG
Leitsätze:

Lehnt das Bundesamt in einem Fall, in dem ein erneuter Asylantrag nach bestandskräftiger Ablehnung eines Erstantrages durch einen Drittstaatenbescheid (§ 26a AsylG) gestellt wird, die Durchführung eines weiteren Asylverfahrens mit der Begründung ab, der erneute Asylantrag wäre nach neuem Rechts wiederum als unzulässig abzulehnen, kann hierin eine von § 71 AsylG unabhängige neue Entscheidung über die Zulässigkeit des weiteren Asylantrages zu sehen sein.

 
Tenor:

Die aufschiebende Wirkung der Klage 22 K 227/17.A gegen Ziffer 3 des Bescheides des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge vom 27. Dezember 2016 wird insoweit angeordnet, als darin Bulgarien als Zielstaat benannt ist. Im Übrigen wird der Antrag abgelehnt.

Die Antragsgegnerin trägt die Kosten des Verfahrens, für das Gerichtskosten nicht erhoben werden.

 
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