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Verwaltungsgericht Düsseldorf, 22 L 1290/17.A

Datum:
02.06.2017
Gericht:
Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
22. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
22 L 1290/17.A
ECLI:
ECLI:DE:VGD:2017:0602.22L1290.17A.00
 
Schlagworte:
Rumänien Flüchtlingsanerkennung Ausreisefrist Antragsteller Familienangehörige Eltern Kind
Normen:
§ 80 VwGO; § 1 Abs. 1 Nr. 2 AsylG; § 29 Abs. 1 Nr. 1 lit. a, Nr. 2, Nr. 4 AsylG; § 34a Abs. 1 S. 1, S. 4; § 35; § 36 Abs. 3 S. 1; § 38 Abs. 1 S. 1; § 77 AsylG; Art. 2 lit c, f, g; Art. 9; Art. 18; Art. 20 Abs. 3 Dublin III-VO
Leitsätze:

Art. 20 Abs. 3 Dublin III-VO findet auf minderjährige Asylantragsteller, deren Eltern bereits in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union die Flüchtlingsanerkennung erhalten haben, keine Anwendung. Die Eltern in diesem Fall keine "Antragsteller" im Sinne des Art. 2 lit. c Dublin III-VO, sondern "Begünstigte internationalen Schutzes" im Sinne des Art. 2 lit. f Dublin III-VO.

 
Tenor:

Dem Antragsteller wird für das Verfahren erster Instanz Prozesskostenhilfe bewilligt und Rechtsanwalt N.     T.       aus E.          beigeordnet.

Die aufschiebende Wirkung der Klage 22 K 4738/17.A gegen Ziffer 3 des Bescheides des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge vom 15. März 2017 wird angeordnet.

Die Antragsgegnerin trägt die Kosten des Verfahrens, für das Gerichtskosten nicht erhoben werden.

 
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