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Verwaltungsgericht Düsseldorf, 18 M 173/17

Datum:
01.12.2017
Gericht:
Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
18. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
18 M 173/17
ECLI:
ECLI:DE:VGD:2017:1201.18M173.17.00
 
Schlagworte:
Zwangsgeld unmittelbarer Zwang Ersatzzwangshaft Abgabe eines Hundes
Normen:
VwVG NRW § 61; VwVG NRW §§ 55 ff; HundG NRW § 12 Absatz 4 Satz 1
Leitsätze:

Das Zwangsmittel "Zwangsgeld" ist zur Vollstreckung der Pflichten eines Hundehalters aus § 12 Absatz 2 Satz 4 LHundG NRW (Entziehung des Hundes und Abgabe an eine geeignete Person oder Stelle) angemessen; ein milderes Mittel ist in dem auf die bloße Wegnahme des Hundes beschränkten Zwangsmittel "unmittelbarer Zwang" nicht zu sehen.

 
Tenor:

Gegen den Vollstreckungsschuldner wird zur Erzwingung der mit Ordnungsverfügung der Vollstreckungsgläubigerin vom 21. November 2016 angeordneten Entziehung und Abgabe der vom Vollstreckungsschuldner gehaltenen und M.     gerufenen Mischlingshündin (Mikrochip-Nummer 000 000 000 000 000) an eine geeignete Person oder Stelle bezüglich der Zwangsgeldfestsetzung vom 19. Januar 2017 über 750,- EUR

Ersatzzwangshaft von zwei Tagen

angeordnet.

Zur Vollstreckung der Ersatzzwangshaft wird gegen den Vollstreckungsschuldner Haftbefehl erlassen.

Der Vollstreckungsschuldner trägt die Kosten des Verfahrens.

 
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