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Verwaltungsgericht Düsseldorf, 7 K 8068/15

Datum:
15.04.2016
Gericht:
Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
7. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
7 K 8068/15
ECLI:
ECLI:DE:VGD:2016:0415.7K8068.15.00
 
Schlagworte:
Rücknahme von Aufenthaltserlaubnissen; Ausweisersatz als Verwaltungsakt; Gewalt; Assoziationsberechtigter; Ausweisung; Straftäter;
Normen:
AufenthG § 53; AufenthG § 54; AufenthG § 55; ARB 1/80 Art. 7
Leitsätze:

1. Die allgemeinen Erteilungsvoraussetzungen des § 5 Abs. 1 AufenthG finden auf die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 4 Abs. 5 AufenthG keine Anwendung.

2. Ausweisung nach neuem Recht

3. Zur Gewalt im Sinne des § 54 Abs. 1 Nr. 1a AufenthG

 
Tenor:

Die Ordnungsverfügung der Ausländerbehörde der Beklagten vom 4. November 2015 wird hinsichtlich der Ziffern 1, 2 und 3 (Rücknahme des Ausweisersatzes und der Aufenthaltserlaubnisse vom 28. Juli 2014 und 28. Oktober 2014) aufgehoben.Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

Die Beteiligten tragen jeweils die Hälfte der Kosten des Verfahrens.

Das Urteil ist wegen der Kosten vorläufig vollstreckbar. Der jeweilige Kostenschuldner kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung in beizutreibender Höhe abwenden, wenn nicht der jeweilige Kostengläubiger zuvor Sicherheit in gleicher Höhe geleistet hat.

 
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