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Verwaltungsgericht Düsseldorf, 26 K 3717/12

Datum:
21.07.2016
Gericht:
Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
26. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
26 K 3717/12
ECLI:
ECLI:DE:VGD:2016:0721.26K3717.12.00
 
Normen:
BBesG § 46
Leitsätze:

Die Grundsätze gemäß der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zur Gewährung einer Zulage nach § 46 BBesG bei haushaltsrechtlicher "Topfwirtschaft" (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. September 2014 - 2 C 16.13 -, BVerwGE 150, 216 ff.) gelten auch in Bezug auf die haushaltsrechtlichen Verhältnisse betreffend die Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen.

 
Tenor:

Das beklagte Land wird unter insoweitiger Aufhebung des Bescheides des Polizeipräsidiums X.         vom 20. Juli 2012 verpflichtet, der Klägerin für den Zeitraum 19. November 2007 bis einschließlich 30. April 2011 eine Zulage in Höhe des Unterschiedsbetrages zwischen den Grundgehältern der Besoldungsgruppen A12 und A13 nach der für sie jeweils maßgeblichen Stufe und dem für sie jeweils maßgeblichen Teilzeitanteil zu zahlen, allerdings

    für den Monat Juli 2008 nur in anteiliger Höhe von 131,34/149,

    für den Monat August 2008 nur in anteiliger Höhe von 132,34/148,

    für den Monat September 2008 nur in anteiliger Höhe von 133,72/150,

    für den Monat Oktober 2008 nur in anteiliger Höhe von 126,82/157,

    für den Monat November 2008 nur in anteiliger Höhe von 130,99/165,

    für den Monat Dezember 2008 nur in anteiliger Höhe von 131,61/173,

    für den Monat Januar 2009 nur in anteiliger Höhe von 93,49/209,

    für den Monat Februar 2009 nur in anteiliger Höhe von 103,49/202,

    für den Monat März 2009 nur in anteiliger Höhe von 103,52/218,

    für den Monat April 2009 nur in anteiliger Höhe von 98,99/218,

    für den Monat Mai 2009 nur in anteiliger Höhe von 108,99/222,

    für den Monat Juni 2009 nur in anteiliger Höhe von 143,49/225,

    für den Monat Juli 2009 nur in anteiliger Höhe von 152,99/233,

    für den Monat August 2009 nur in anteiliger Höhe von 134,99/235,

    für den Monat September 2009 nur in anteiliger Höhe von 141,99/232,

    für den Monat Oktober 2009 nur in anteiliger Höhe von 163,99/236,

    für den Monat November 2009 nur in anteiliger Höhe von 172,49/237,

    für den Monat Dezember 2009 nur in anteiliger Höhe von 184,99/243,

    für den Monat Januar 2010 nur in anteiliger Höhe von 156,08/245,

    für den Monat Februar 2010 nur in anteiliger Höhe von 158,12/224,

    für den Monat März 2010 nur in anteiliger Höhe von 155,77/228,

    für den Monat April 2010 nur in anteiliger Höhe von 151,27/224,

    für den Monat Mai 2010 nur in anteiliger Höhe von 157,54/223,

    für den Monat Juni 2010 nur in anteiliger Höhe von 135,79/227,

    für den Monat Juli 2010 nur in anteiliger Höhe von 118,12/237,

    für den Monat August 2010 nur in anteiliger Höhe von 125,03/230,

    für den Monat September 2010 nur in anteiliger Höhe von 148,53/228,

    für den Monat Oktober 2010 nur in anteiliger Höhe von 132,14/231,

    für den Monat November 2010 nur in anteiliger Höhe von 140,14/231,

    für den Monat Dezember 2010 nur in anteiliger Höhe von 145,50/234,

    für den Monat Januar 2011 nur in anteiliger Höhe von 143,19/237,

    für den Monat Februar 2011 nur in anteiliger Höhe von 142,69/236,

    für den Monat März 2011 nur in anteiliger Höhe von 154,79/238 und

    für den Monat April 2011 nur in anteiliger Höhe von 121,29/234

des vollen Zulagenbetrages für den jeweiligen Monat, für den übrigen Zeitraum – 19. November 2007 bis einschließlich 30. Juni 2008 – hingegen in Höhe des vollen Zulagenbetrages für den jeweiligen Monat bzw. Teilmonat. Das beklagte Land wird ferner verurteilt, der Klägerin Zinsen hieraus in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz ab Rechtshängigkeit zu zahlen.

Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

Die Kosten des Verfahrens tragen die Klägerin zu ¼ und das beklagte Land zu ¾.

Das Urteil ist wegen der Kosten vorläufig vollstreckbar. Der jeweilige Vollstreckungsschuldner darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung in Höhe von 110 % des aufgrund des Urteils vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht der jeweilige Vollstreckungsgläubiger vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 110 % des zu vollstreckenden Betrages leistet.

 
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