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Verwaltungsgericht Düsseldorf, 21 K 5810/15

Datum:
29.04.2016
Gericht:
Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
21. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
21 K 5810/15
ECLI:
ECLI:DE:VGD:2016:0429.21K5810.15.00
 
Schlagworte:
Verkehrserhebung Fahrgeldausfall Erstattung Nahverkehr Beförderung, unentgeltliche Schwerbehindertenausweis Schwerbehindertenquotient, betriebsindividueller Beweislast, materielle
Normen:
SGB IX § 148 Abs. 1; SGB IX § 148 Abs. 5 S. 1; VerVfG § 49a analog
Leitsätze:

1. Zu den Anforderungen an einen Nachweis durch Verkehrserhebung im Sinne von § 148 Abs. 5 S. 1 SGB IX.

2. Der fehlende Nachweis der Abweichung von dem Prozentsatz nach § 148 Abs. 1 SGB IX geht zu Lasten des Verkehrsunternehmens.

(Parallelverfahren 21 K 5160/14)

 
Tenor:

Unter teilweiser Aufhebung des Bescheids vom 21.07.2015 wird der Beklagte verpflichtet, den Erstattungsbetrag für das Jahr 2013 auf 806.132,46 EUR festzusetzen und den Rückforderungsbetrag auf 410.551,28 EUR zu reduzieren. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

Die Klägerin trägt die Kosten des Verfahrens.

Das Urteil ist hinsichtlich der Kosten vorläufig vollstreckbar. Die Klägerin darf die Vollstreckung gegen Sicherheitsleistung in Höhe des beizutreibenden Betrages abwenden, wenn nicht der Beklagte zuvor Sicherheit in gleicher Höhe leistet.

Die Berufung wird zugelassen.

 
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