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Verwaltungsgericht Düsseldorf, 13 L 229/15.A

Datum:
31.03.2015
Gericht:
Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
13. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
13 L 229/15.A
ECLI:
ECLI:DE:VGD:2015:0331.13L229.15A.00
 
Schlagworte:
Systemische Mängel Ungarn Inhaftierung Dublin III-VO Materielle Beweislast
Normen:
AsylVfG §§ 27a, 34a
Leitsätze:

1. Das Gericht vermag nach Auswertung der im vorliegenden Verfahren eingeholten aktuellen Auskünfte des UNHCR, des Auswärtigen Amtes und von Pro Asyl nicht festzustellen, dass der Arntragsteller Gefahr liefe, nach seiner Rücküberstellung nach Ungarn einer unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung im Sinne von Artikel 4 EU-GR-Charta bzw. im Sinne von Artikel 3 EMRK zu unterfallen.

2. Steht nach alldem nicht zur Überzeugung des Gerichts fest, dass das ungarische Asylverfahren an systemischen Mängeln leidet, geht dieser Umstand - nach den Grundsätzen der materiellen Beweislast - zu Lasten des Antragstellers.

 
Tenor:

Der Antrag und der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe unter Beiordnung von Rechtsanwalt T.     aus L.       werden abgelehnt.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Verfahrens, für das Gerichtskosten nicht erhoben werden.

 
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