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Die Antragsgegnerin trägt entsprechend ihrer Kostenübernahmeerklärung die Kosten des in der Hauptsache erledigten Verfahrens.
Der Streitwert wird auf 2.500,00 Euro festgesetzt.
Verwaltungsgerichts Düsseldorf 25 K 2823/1225 L 528/12 Anwesend: |
Düsseldorf, den 25. Juni 2012 |
Die Einzelrichterin eröffnet die mündliche Verhandlung und den Erörterungstermin.
3Der wesentliche Inhalt der Gerichtsakten wird vorgetragen.
4Die Sach- und Rechtslage wird ausführlich mit den Beteiligten erörtert.
5Die Kläger erklären auf Befragen, dass sie derzeit mit den Eltern, die auf Blatt 2 der Klageschrift erwähnt sind, Miteigentümer des Grundstücks und des Gebäudes seien; das heißt, es sind im Grundbuch derzeit vier Eigentümer eingetragen.
6Die Klägerin erklärt weiter, die Breite der streitigen Terrasse beträgt ca. 8,99 m; diese Terrasse wird von der Trennwand geteilt. Die Breite auf der einen Seite beträgt ca. 3,50 m, auf der anderen Seite ca. 5,60 m.
7Die Beteiligten nehmen gemeinschaftlich Einsicht in Beiakte Heft 2, Seite 107, 108. Die Klägerin erklärt, wie es auch die Einzelrichterin im Rahmen der Vorbereitung gesehen hatte, dass – legt man die Pläne zugrunde – die Wohnung ihrer Eltern sich im Erdgeschoss befindet; durch die Wohnküche gelangt man auf die schmalere Terrasse hinaus. Die Klägerin erklärt, dass dieser Bereich der Terrasse demzufolge von ihren Eltern genutzt werde.
8Die Klägerin erklärt auf Befragen weiter, der andere Teil der Terrasse werde genutzt von den Mietern der Wohnung; sie selber wohnten in dem Gebäude überhaupt nicht. Sie wohnten eine Straße weiter.
9Die Einzelrichterin erörtert mit den Beteiligten, dass sich nach Vorgesagtem die in der Ordnungsverfügung vom 28. Februar 2012 enthaltene Nutzungsuntersagungsverfügung gegen den falschen Adressaten richtet, da die Kläger die Terrasse nicht nutzen.
10Daraufhin erklärt die Vertreterin der Beklagten:
11Ich hebe hiermit die angefochtenen Ordnungsverfügungen vom 28. Februar 2012 insoweit auf, als gemäß Ziffer 1 die Nutzungsuntersagung ausgesprochen worden ist.
12Vorgespielt und genehmigt.
13Daraufhin erklären die Beteiligten das Verfahren 25 L 528/12 übereinstimmend in der Hauptsache für erledigt. Die Vertreterin der Antragsgegnerin erklärt zugleich Kostenübernahme.
14Vorgespielt und genehmigt.
15Sodann wird in dem Verfahren 25 L 528/12 folgender
16Beschluss
17verkündet:
18Die Antragsgegnerin trägt entsprechend ihrer Kostenübernahmeerklärung die Kosten des in der Hauptsache erledigten Verfahrens.
Der Streitwert wird auf 2.500,00 Euro festgesetzt.
Nach Rechtsmittelbelehrung verzichten die Beteiligten auf die Einlegung eines Rechtsmittels gegen die Streitwertfestsetzung.
22Vorgespielt und genehmigt.
23Die Sach- und Rechtslage wird weiter in dem Klageverfahren 25 K 2823/12 erörtert.
24Hinsichtlich der in der Ordnungsverfügung vom 28. Februar 2012 zu Ziffer 2 bestimmten Frist weist die Einzelrichterin darauf hin, dass diese Fristbestimmung gegenstandslos ist, weil Ziffer 2 der Ordnungsverfügung nicht mit der Anordnung der sofortigen Vollziehung versehen worden ist. Normalerweise bemisst sich die Frist in einer Ordnungsverfügung ohne Anordnung der sofortigen Vollziehung auf einen bestimmten Zeitraum nach Bestandskraft dieser Ordnungsverfügung. Mit Blick darauf, dass die gesetzte Frist ohnehin gegenstandslos ist, rät die Einzelrichterin den Vertretern der Beklagten an, über eine gewisse Duldung der errichteten Terrassenüberdachung nachzudenken, da es ohnehin der Bestimmung einer neuen Frist nebst Zwangsgeldandrohung bedürfen würde.
25Die mündliche Verhandlung wird kurz unterbrochen, um den Vertretern der Beklagten Möglichkeit zur Rücksprache zu geben.
26Die mündliche Verhandlung wird wieder eröffnet.
27Daraufhin erklären die Vertreter der Beklagten:
28Wir erstrecken hiermit die in Ziffer 2 der Ordnungsverfügungen vom 28. Februar 2012 gesetzte Frist zum Rückbau der Terrassenüberdachung auf den 31. Dezember 2013.
29Vorgespielt und genehmigt.
30Sodann erklären die Kläger:
31Wir nehmen hiermit die Klage zurück.
32Vorgespielt und genehmigt.
33Sodann wird folgender
34Beschluss
35verkündet:
36Das Verfahren 25 K 2823/12 wird eingestellt.
Die Kläger tragen die Kosten des Verfahrens.
Der Streitwert wird auf 5.000,00 Euro festgesetzt.
Nach Rechtsmittelbelehrung verzichten die Beteiligten auf die Einlegung eines Rechtsmittels gegen die Streitwertfestsetzung.
41Vorgespielt und genehmigt.
42Den Klägern wird Beiakte Heft 1 zurückgereicht.
43Den Vertretern der Beklagten werden die Beiakten Hefte 2‑5 zurückgereicht.
44Die Einzelrichterin schließt die mündliche Verhandlung und den Erörterungstermin.