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Verwaltungsgericht Düsseldorf, 10 K 795/11

Datum:
01.03.2012
Gericht:
Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
10. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
10 K 795/11
ECLI:
ECLI:DE:VGD:2012:0301.10K795.11.00
 
Schlagworte:
Implantatversorgung Pauschale Voranerkennung Zahnarzt
Normen:
BVO NRW § 4 Abs 2 Buchst b S 3; BVO NRW § 4 Abs 2 Buchst b S 4; BVO NRW § 4 Abs 2 Buchst b S 7
Leitsätze:

1. Eine Ausnahme gemäß § 4 Abs 2 Buchst b S 3 BVO NRW kommt nur in atypischen Fällen in Betracht.

2. Die in § 4 Abs 2 Buchst b S 4 BVO NRW vorgenommene Begrenzung der Beihilfefähigkeit auf 450,- Euro je Implantat verstößt nicht gegen hoherrangiges Recht (im Anschluss an VG Düsseldorf, Urteil vom 24. März 2010 - 26 K 5080/09 -).

3. Soll Beihilfe zu einem nicht indizierten Implantat gewährt werden, bedarf es keiner Voranerkennung nach § 4 Abs 2 Buchst b S 7 BVO NRW.

 
Tenor:

Die Klage wird abgewiesen.

Der Kläger trägt die Kosten des Verfahrens.

Das Urteil ist wegen der Kosten vorläufig vollstreckbar. Der Kläger darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110% des aufgrund des Urteils vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht der Beklagte vorher Sicherheit in Höhe von 110% des jeweils zu vollstreckenden Betrages leistet.

 
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