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Verwaltungsgericht Arnsberg, 3 L 1158/18

Datum:
10.04.2018
Gericht:
Verwaltungsgericht Arnsberg
Spruchkörper:
3. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
3 L 1158/18
ECLI:
ECLI:DE:VGAR:2018:0410.3L1158.18.00
 
Tenor:

Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe unter Beiordnung von Rechtsanwältin L1.      aus L2.    wird abgelehnt.

Die aufschiebende Wirkung der Klage 3 K 3146/18 gegen die Ordnungsverfügung der Antragsgegnerin vom 20. Juni 2018 wird insoweit wiederhergestellt, als sich die Klage gegen die unter Ziffer 1. der Ordnungsverfügung erlassene Ausweisung richtet.

Es wird festgestellt, dass die Klage 3 K 3146/18 gegen die Ordnungsverfügung der Antragsgegnerin vom 20. Juni 2018 aufschiebende Wirkung entfaltet, soweit sich die Klage gegen die unter Ziffer 4. der Ordnungsverfügung behördlich statuierte Aufenthaltsbeschränkung richtet.

Die aufschiebende Wirkung der Klage 3 K 3146/18 gegen die Ordnungsverfügung der Antragsgegnerin vom 20. Juni 2018 wird angeordnet, soweit sich die Klage gegen das unter Ziffer 3. der Ordnungsverfügung erlassene Kontakt- und Kommunikationsverbot richtet und dieses Personen und Institutionen, die Nebenorganisationen der PKK/KONGRA-GEL angehören, sowie die Untersagung der Nutzung von Kommunikationsmitteln, die durch diese Nebenorganisationen zur Verfügung gestellt werden, betrifft.

Die aufschiebende Wirkung der Klage 3 K 3146/18 gegen die Ordnungsverfügung der Antragsgegnerin vom 20. Juni 2018 wird angeordnet, soweit sich die Klage gegen die in Ziffer 5. Satz 1 der Ordnungsverfügung enthaltene Androhung eines Zwangsgeldes im Falle der Zuwiderhandlungen gegen das unter Ziffer 3. der Ordnungsverfügung erlassene Kontakt- und Kommunikationsverbot in Bezug auf Personen und Institutionen, die Nebenorganisationen der PKK/KONGRA-GEL angehören, und auf von diesen Nebenorganisationen organisationsintern zur Verfügung gestellte Kommunikationsmittel bezieht. Darüber hinaus wird die aufschiebende Wirkung der Klage 3 K 3146/18 gegen die Ordnungsverfügung der Antragsgegnerin vom 20. Juni 2018 angeordnet, soweit sich die Klage gegen die in Ziffer 5. Satz 2 der Ordnungsverfügung verfügte Androhung unmittelbaren Zwangs im Falle der Missachtung der unter Ziffer 4. der Ordnungsverfügung statuierten Aufenthaltsbeschränkung richtet.

Im Übrigen wird der Antrag abgelehnt.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Verfahrens zu 4/7 und die Antragsgegnerin zu 3/7.

Der Streitwert wird auf 11.250,00 Euro festgesetzt.

 
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