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Verwaltungsgericht Aachen, 4 L 1166/25

Datum:
11.02.2026
Gericht:
Verwaltungsgericht Aachen
Spruchkörper:
4. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
4 L 1166/25
ECLI:
ECLI:DE:VGAC:2026:0211.4L1166.25.00
 
Schlagworte:
Dolmetscher; allgemeine Beeidigung; Verlängerung; Anerkennung der Gleichwertigkeit; Berufsfreiheit; Vertrauensschutz; Bestandsschutz
Normen:
GG Art 12 GG; GG Art 74 Abs 1 Nr 1; GDolmG § 3 Abs 1; GDolmG § 3 Abs 2; GDolmG § 4; GDolmG § 7 Abs 1 S 2; GDolmG § 7 Abs 1 S 5; GVG § 189
Leitsätze:

1. Das Gerichtsdolmetschergesetz und seine Regelungen in § 3 Abs. 1 Nr. 6 und Abs. 2 sind nicht evident verfassungswidrig.2. Nach früherem nordrhein-westfälischem Landesrecht allgemein beeidigte Dolmetscher können ihren Antrag auf Verlängungerung ihrer allgemeinen Beeidung nicht auf § 7 Abs. 1 Satz 2 GDolmG stützen; sie müssen eine Neuerteilung gemäß § 3 Abs. 1 GDolmG beantragen.3. § 3 Abs. 2 Nr. 2 und § 4 Abs. 3 GDolmG setzen voraus, dass die jeweiligen Anerkennungen in einem vorgeschalteten behördlichen Verfahren vorgenommen wurden.

 
Tenor:

1. Der Antrag wird abgelehnt.

Die Antragstellerin trägt die Kosten des Verfahrens.

2. Der Streitwert wird auf 2.500,- € festgesetzt.

 
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