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Verwaltungsgericht Aachen, 7 L 455/24

Datum:
17.09.2024
Gericht:
Verwaltungsgericht Aachen
Spruchkörper:
7. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
7 L 455/24
ECLI:
ECLI:DE:VGAC:2024:0917.7L455.24.00
 
Schlagworte:
Anordnung der aufschiebenden Wirkung, Nachweis des erforderlichen Masernschutzes, Zwangsgeldfdestsetzung, Zwangsgeldandrohung, Schulkind, gemeinschaftliche Pflicht, keine wirksame gemeinschaftliche Verpflichtung der Eltern, gemeinsame Personensorge, keine Heilung bei fehlender Zustellung, minderjähriges Kind nicht antragsbefugt, keine drittschützende Norm, nur reflexartige Betroffenheit,
Normen:
IfSG § 20; VwGO § 42; VwGO § 80; VwVfG NRW § 41; VwVfG NRW § 43; VwVG NRW § 55; VwVG NRW § 63; VwVG NRW § 64; LZG NRW § 8
 
Tenor:

1. Der Antragstellerin zu 1. wird für das Verfahren erster Instanz Prozesskostenhilfe ohne Ratenzahlung ab Antragstellung bewilligt und zur vorläufig unentgeltlichen Wahrnehmung der Rechte Rechtsanwalt beigeordnet, § 166 VwGO i. V. m. den §§ 114, 115, 121 Abs. 2 ZPO.

Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe der Antragstellerin zu 2. wird abgelehnt.

2. Die aufschiebende Wirkung der Klage der Antragstellerin zu 1. gleichen Rubrums – 7 K 1192/24 – gegen die Ziffern 1. und 3. der Ordnungsverfügung des Antragsgegners vom 3. Mai 2024 wird angeordnet.

Der Antrag auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes der Antragstellerin zu 2. wird abgelehnt.

 
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