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Verwaltungsgericht Aachen, 7 K 2203/20.A

Datum:
26.09.2022
Gericht:
Verwaltungsgericht Aachen
Spruchkörper:
7. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
7 K 2203/20.A
ECLI:
ECLI:DE:VGAC:2022:0926.7K2203.20A.00
 
Schlagworte:
Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft; Herkunftsland Afghanistan; Tazkira und Geburtsurkunde; Indiz der Sprachfärbung; Kandhari-Akzent (Multani); keine indische Staatsangehörigkeit; religiöse Verfolgung; Glaubensbetätigung nicht gefahrlos möglich; Gefahren durch Taliban und ISKP
Normen:
AsylG § 3; AsylG § 4; AsylG § 34; AufenthG § 11; AufenthG § 60
 
Tenor:

Die Beklagte wird unter Aufhebung der Ziffern 1, 3, 4, 5 und 6 des Bescheides des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge vom 14. August 2020 (Gz.: 00000-000) verpflichtet, dem Kläger die Flüchtlingseigenschaft zuzuerkennen.

Die Beklagte trägt die Kosten des Verfahrens, in dem keine Gerichtskosten erhoben werden.

Das Urteil ist wegen der Kosten vorläufig vollstreckbar. Die Beklagte darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung in Höhe von 110 v.H. des aufgrund des Urteils vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung selbst Sicherheit in Höhe von 110 v.H. des jeweils zu vollstreckenden Betrages leistet.

 
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