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Verwaltungsgericht Aachen, 3 K 4955/17

Datum:
04.02.2019
Gericht:
Verwaltungsgericht Aachen
Spruchkörper:
3. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
3 K 4955/17
ECLI:
ECLI:DE:VGAC:2019:0204.3K4955.17.00
 
Schlagworte:
Umtausch; Anerkennung; Anerkennungsgrundsatz; Ausnahme von der Anerkennung; "unbestreitbare Informationen"; "Wohnsitzerfordernis"; Fahrerlaubnis; Führerschein; EU-Führerschein; Gültigkeit; Ungültigkeit; Fahrberechtigung; Vorabentscheidungsverfahren; Vorlagefrage; "Führerscheintourismus"; RDW; Niederländischer Führerschein; Entziehung; Codezahl 70; Spalte 10
Normen:
AEUV Art 267; AEUV Art 21; EGRL 126/2006; EGRL 126/2006 Art 2 Abs 1;; EGRL 126/2006 Art 11 Abs 1; EGRL 126/2006 Art 11 Abs 4 UAbs 2; FeV § 29; FeV § 29 Abs 1 S 1; FeV § 29 Abs 3; FeV § 29 Abs 3 Nr 3
Leitsätze:

Es bedarf der Klärung durch den Europäischen Gerichtshof, ob ein Mitgliedstaat die Anerkennung eines umgetauschten Führerscheindokuments ablehnen darf, wenn der Umtausch durch den Ausstellerstaat zu einem Zeitpunkt erfolgt ist, in welchem der Mitgliedstaat, von dem die materielle Fahrberechtigung herrührt, diese bereits entzogen hatte.

 
Tenor:

Das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Aachen wird ausgesetzt.

Es wird gemäß Art. 267 AEUV eine Vorabentscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union zu folgenden Auslegungsfragen eingeholt:

 
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