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Verwaltungsgericht Aachen, 6 L 1943/17.A

Datum:
09.03.2018
Gericht:
Verwaltungsgericht Aachen
Spruchkörper:
6. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
6 L 1943/17.A
ECLI:
ECLI:DE:VGAC:2018:0309.6L1943.17A.00
 
Schlagworte:
Kroatien; systemische Mängel; push-backs; Eurodac-System; zugriffsberechtigt; Bundeskriminalamt; Bundesamt
Normen:
AsylG § 29 Abs 1 Nr 1 Buchst a; AsylG § 34a Abs 1; Eurodac-VO Art 27 Abs 2; Dublin III-VO Art 3 Abs 1 Satz 2; Dublin III-VO Art 18 Abs 1 Buchst b; Dublin III-VO Art 22 Abs 3 Buchst a; AsylZBV § 1 Nr 4; AsylZBV § 5
Leitsätze:

1. Das Bundesamt ist zum Zugriff auf das Eurodac-Zentralsystem berechtigt.

2. Es liegen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass in Kroatien das Asylverfahren und die Aufnahmebedingungen systemische Mängel aufweisen, die einen Verstoß gegen die Genfer Flüchtlingskonvention oder eine unmenschliche oder erniedrigende Behandlung im Sinne von Art. 4 EU-Grundrechtscharta bzw. Art. 3 EMRK begründen könnten. Es ist vielmehr davon auszugehen, dass die Mindeststandards bei der Behandlung von Asylbewerbern in Kroatien im Allgemeinen eingehalten werden.

 
Tenor:

Der Antrag auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes wird abgelehnt.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Verfahrens, in dem Gerichtskosten nicht erhoben werden.

 
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