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Verwaltungsgericht Aachen, 5 K 1234/15

Datum:
30.03.2017
Gericht:
Verwaltungsgericht Aachen
Spruchkörper:
5. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
5 K 1234/15
ECLI:
ECLI:DE:VGAC:2017:0330.5K1234.15.00
 
Schlagworte:
Abstandsflächen; gegenseitige Grenzbebauung; Baulast; Ermessen; Verwirkung; ordnungsbehördliches Einschreiten; Gartenanlage; Anschüttung
Normen:
BauO NRW § 77; BauO NRW § 6 Abs 1 Satz 2 lit b); BauO NRW § 83
 
Tenor:

Der Beklagte wird unter Aufhebung seines Bescheids vom 10. Juni 2015 verpflichtet, den unter dem 28. Mai 2015 gestellten Antrag des Klägers auf bauordnungsbehördliches Einschreiten unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichts neu zu bescheiden.

Die Kosten des Verfahrens tragen der Beklagte und die Beigeladenen je zur Hälfte.

Das Urteil ist hinsichtlich der Kostenentscheidung vorläufig vollstreckbar. Der jeweilige Vollstreckungsschuldner darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des aufgrund des Urteils vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages leistet.

 
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