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Verwaltungsgericht Aachen, 8 K 613/14

Datum:
13.04.2016
Gericht:
Verwaltungsgericht Aachen
Spruchkörper:
8. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
8 K 613/14
ECLI:
ECLI:DE:VGAC:2016:0413.8K613.14.00
 
Schlagworte:
Einreise- und Aufenthaltsverbot; Befristung; Ermessen
Normen:
AufenthG § 53; ARB 1/80 Art 7; ARB 1/80 Art 14; AufenthG § 11 Abs 3
Leitsätze:

Die Bemessung des Einreise- und Aufenthaltsverbot nach § 11 Abs. 1 AufenthG steht im Fall einer Ausweisung im Ermessen der Ausländerbehörde.

 
Tenor:

Die Beklagte wird unter teilweiser Aufhebung der Ordnungsverfügung vom 24. Februar 2014 und der Befristungsentscheidung vom 5. April 2016 verpflichtet, das mit der Ausweisung und einer Abschiebung nach § 11 Abs. 1 AufenthG verbundene Einreise- und Aufenthaltsverbot unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichts neu zu befristen.

Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

Der Kläger trägt drei Viertel und die Beklagte ein Viertel der Kosten des Verfahrens.

Das Urteil ist hinsichtlich der Kosten vorläufig vollstreckbar. Der jeweilige Vollstreckungsschuldner kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des aufgrund des Urteils vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht der jeweilige Vollstreckungsgläubiger vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages leistet.

 
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