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Verwaltungsgericht Aachen, 6 K 558/15

Datum:
08.06.2016
Gericht:
Verwaltungsgericht Aachen
Spruchkörper:
6. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
6 K 558/15
ECLI:
ECLI:DE:VGAC:2016:0608.6K558.15.00
 
Schlagworte:
American Staffordshire Terrier; Phänotyp; Ca de Bou; Kreuzung; öffentliches Interesse; bewusste Umgehung
Normen:
LHundG NRW § 3 Abs. 2; LHundG NRW § 4 Abs 2; LHundG NRW § 12 Abs 2 Satz 1; LHundG NRW § 12 Abs 2 Satz 4
Leitsätze:

1. ein deutliches Hervortreten des Phänotyps eines American Staffordshire Terriers führt zur Einstufung des Hundes als gefährlich i.S.d. § 3 Abs. 2 LHundG NRW

2. an das Vorliegen eines besonderen privaten oder öffentlichen Interesses i.S.d. § 4 Abs. 2 LHundG NRW sind strenge Anforderungen zu stellen

3. ein öffentliches Interesse entfällt nicht nur, wenn der Hundehalter tatsächlich keine Kenntnis von der Rassezugehörigkeit hatte, sondern bereits dann, wenn er die Kenntnis grob fahrlässig nicht erworben hat

 
Tenor:

Die Klage wird abgewiesen.

Die Kosten des Verfahrens trägt der Kläger.

Das Urteil ist hinsichtlich der Kostenentscheidung vorläufig vollstreckbar. Der Kläger darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung i.H.v. 110 % des auf Grund des Urteils vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht die Beklagte vor der Vollstreckung Sicherheit i.H.v. 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages leistet.

 
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