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Verwaltungsgericht Aachen, 2 L 622/14.A

Datum:
17.12.2014
Gericht:
Verwaltungsgericht Aachen
Spruchkörper:
2. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
2 L 622/14.A
ECLI:
ECLI:DE:VGAC:2014:1217.2L622.14A.00
 
Schlagworte:
Dublin III Italien; Rückführung von Asylbewerbern, Systemische Mängel, besondere Verletztlichkeit, Behandlungsbedürftigkeit, Abschiebungshindernisse
Normen:
AsylVfG § 34 a Abs 1; AsylVfG § 34 a Abs 2; AsylVfG § 27 a; Dublin III VO § 22; Dublin III VO § 23; Dublin III VO § 25
Leitsätze:

Dublin III VO Abschiebung eines alleinstehenden jungen Asylbewerbers nach Italien, der nicht wusste, ob und ggfls wie seine beiden in Italien gestellten Asylanträge beschieden sind. Zwar hat das italienische Flüchtlingsaufnahmesystem weiterhin Mängel und Defizite, die aber für sich genommen noch insgesamt so gravierend zu bewerten sind,dass ein grundlegendes systemisches Versagen des Mitgliedsstaates vorläge. Der Antragsteller, der weder eine besondere Verletzlichkeit noch eine besondere Behandlungsbedürftigkeit vorgetragen hat, muss derzeit nicht mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit mit einer durch das Asylverfahren oder die Aufnahmebedingungen verursachten unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung im Sinne des Art 4 EU GRCh rechnen

 
Tenor:

Der Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung wird abgelehnt.

Der Antragsteller trägt die Kosten des gerichtskostenfreien Verfahrens.

 
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