Seite drucken Seite drucken   Entscheidung als PDF runterladen Entscheidung als PDF runterladen

Oberverwaltungsgericht NRW, 1 E 284/26

Datum:
09.07.2026
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
1. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
1 E 284/26
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2026:0709.1E284.26.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Köln, ­15 K 4155/22
Schlagworte:
Kostenfestsetzung Kostenerstattung Kostentragungspflicht Kosten Gerichtskosten Prozesskosten Erstattungsfähigkeit Anhörungsverfahren Vorverfahren Widerspruchsverfahren Rechtsanwaltskosten Zuziehung eines Bevollmächtigten Verfassungsrechtliche Rechtsgrundsätze Gleichheitssatz Treu und Glauben Rechtsstaatsprinzip Rechtsfortbildung
Normen:
GG Art. 20 Abs. 3; VwGO § 162 Abs. 1; VwGO § 162 Abs. 2 Satz 2, VwGO § 164, VwVfG § 80
Leitsätze:

Die Kosten eines behördlichen Anhörungsverfahrens sind nicht den erstattungs­fähigen (Prozess-) Kosten eines Vorverfahrens im Sinne von § 162 VwGO zuzuordnen.

Eine Erstattung solcher Kosten kann weder durch verfassungsrechtliche Rechts­grundsätze (insbesondere Art. 20 Abs. 3 GG) noch im Wege richterlicher Rechtsfortbildung begründet werden, weil der Gesetzgeber die Kostenerstattung in § 162 VwGO abschließend geregelt hat.

 
Tenor:

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerde­verfahrens.

 
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27
 

Seite drucken Seite drucken Entscheidung als PDF runterladen Entscheidung als PDF runterladen

logo_justiz-nrw-online_rechtsprechungsdatenbank