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Oberverwaltungsgericht NRW, 16 B 1431/25

Datum:
11.02.2026
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
16. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
16 B 1431/25
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2026:0211.16B1431.25.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Köln, ­6 L 1310/25
Schlagworte:
Fahrerlaubnis Entziehung Sofortige Vollziehung Anhörungsmangel Betäubungsmittel Kokain Kraftfahreignung Strafurteil Bindungswirkung Drogenabstinenz Nachweisbarkeitsdauer von Drogen im Blut Drogenscreening
Normen:
VwGO § 80 Abs. 3 Satz 1; VwGO § 80 Abs. 5 Satz 1; VwVfG NRW § 46, StVG § 3 Abs. 1 Satz 1, StVG § 3 Abs. 2 Satz 3, StVG § 3 Abs. 4 Satz 1, FeV Nr. 9.1 der Anlage 4 zur FeV § 46 Abs. 1, FeV Nr. 9.1 der Anlage 4 zur FeV § 47 Abs. 1
Leitsätze:

Zur Bindungswirkung eines Strafurteils gemäß § 3 Abs. 4 Satz 1 StVG (hier verneint).

 
Tenor:

Auf die Beschwerde des Antragsgegners wird der Beschluss des Verwaltungsgerichts B. vom 4. Dezember 2025 - mit Ausnahme der Streitwertfestsetzung - geändert. Der Antrag des Antragstellers, die aufschiebende Wirkung seiner Klage 6 K 4425/25 gegen die Ordnungsverfügung des Antragsgegners vom 17. April 2025 hinsichtlich der Entziehung der Fahrerlaubnis und der Verpflichtung zur Ablieferung des Führerscheins wiederherzustellen und dem Antragsgegner aufzugeben, ihm vorläufig seinen Führerschein zurückzugeben, wird abgelehnt.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Verfahrens beider Rechtszüge.

Der Streitwert wird auch für das Beschwerdeverfahren auf 2.500 Euro festgesetzt.

 

 

Gründe

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