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Oberverwaltungsgericht NRW, 8 B 855/24

Datum:
27.01.2025
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
8. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
8 B 855/24
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2025:0127.8B855.24.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Aachen, 10 L 584/24
Schlagworte:
Adressat, Anlieger, Anliegergebrauch, Anliegerverkehr, Antragsbefugnis, Haltverbot, mittelbare Altersdiskriminierung, Sackgasse, Verkehrsregelung, Verkehrsschild, vorheriger Antrag, Rechtsschutzbedürfnis, Rettungsfahrzeug, subjektives Recht
Normen:
AGG §§ 1, 2 Nr. 5, 3 Abs. 2; VwGO § 42 Abs. 2; StVO §§ 2 Abs. 1, 12 Abs. 1, 35 Abs. 5a; StrWG NRW § 14a
Leitsätze:

1. Adressat eines Haltverbots ist nur der jeweilige Fahrzeugführer.

2. Etwaige Beeinträchtigungen von Fahrzeugführern durch ein Haltverbot begründen keine Antragsbefugnis eines Anwohners, der nicht selbst als Fahrzeugführer am Straßenverkehr teilnimmt.

 
Tenor:

Die Beschwerde gegen Nr. 1 des Beschlusses des Verwaltungsgerichts Aachen vom 23. August 2024 wird zurückgewiesen.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Verfahrens.

Der Streitwert wird auch für das Beschwerdeverfahren auf 7.500,- Euro festgesetzt.

 
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