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Oberverwaltungsgericht NRW, 19 B 239/24

Datum:
12.03.2024
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
19. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
19 B 239/24
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2024:0312.19B239.24.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 4 L 330/24
Schlagworte:
Abiturvorklausur Bearbeitungszeit Verfahrensfehler Korrektur
Normen:
GG Art. 3 Abs. 1; APO-GOSt § 14 Abs. 2 Satz 3
Leitsätze:

1. Ein erheblicher Verfahrensfehler bei der Ermittlung der Kenntnisse und Fähigkeiten der Schüler (hier: Abiturvorklausur) begründet regelmäßig deren Anspruch auf Wiederholung ihrer schulischen Prüfungsleistungen in einem rechtmäßigen Verfahren, hingegen keinen Anspruch auf Bewertung, Neubewertung oder Besserbewertung ihrer fehlerhaft ermittelten Leistungen (wie OVG NRW, Urteil vom 25. August 2011 ‑ 14 A 2189/09 ‑, juris, Rn. 42).

2. Liegt der zu korrigierende Verfahrensverstoß im Verantwortungsbereich der Schule, vermittelt dieser Umstand dem einzelnen Schüler keinen Anspruch auf eine Korrektur, die ihrerseits mit dem Grundsatz der Chancengleichheit aller Prüflinge unvereinbar wäre (wie Bay. VGH, Beschluss vom 12. Januar 2021 ‑ 7 ZB 19.583 ‑, juris, Rn. 2

Rechtskraft:
rechtskräftig
 
Tenor:

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Streitwert für das Beschwerdeverfahren wird auf 2.500,00 Euro festgesetzt.

 
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