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Oberverwaltungsgericht NRW, 19 B 770/23

Datum:
28.07.2023
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
19. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
19 B 770/23
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2023:0728.19B770.23.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Düsseldorf, 18 L 1426/23
Schlagworte:
Schulaufnahme Gymnasium Aufnahmekriterium Geschwisterkind Gemeindeansässigkeit Schulträger Ratsbeschluss
Normen:
GG Art. 3 Abs. 1; GG Art. 28 Abs. 2; LV NRW Art. 78; SchulG NRW § 46 Abs. 1; SchulG § 46 Abs. 6; SchulG NRW § 59 Abs. 11 Satz 2; APO-S I § 1 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1
Leitsätze:

Der Schulträger hat in Ausübung seines kommunalen Selbstverwaltungsrechts aus Art. 78 LV NRW, Art. 28 Abs. 2 GG grundsätzlich die Befugnis, einen Ratsbeschluss über ein Aufnahmeverbot für gemeindefremde Kinder nach § 46 Abs. 6 SchulG NRW jederzeit aufzuheben oder zu ändern (hier: nachträgliche Zulassung gemeindefremder Geschwisterkinder).

Rechtskraft:
rechtskräftig
 
Tenor:

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Die Antragstellerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Streitwert für das Beschwerdeverfahren wird auf 2.500,00 Euro festgesetzt.

 
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