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Oberverwaltungsgericht NRW, 19 B 435/23

Datum:
16.10.2023
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
19. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
19 B 435/23
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2023:1016.19B435.23.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Köln, 19 L 1585/22
Schlagworte:
Indizierung Jugendgefährdung Prüfstelle Zwölfer-Gremium Sachverständigenbeweis
Normen:
JuSchG § 18 Abs 1; JuSchG § 19 Abs 2; JuSchG § 19 Abs 5
Leitsätze:

Bei der gerichtlichen Überprüfung einer Indizierungsentscheidung über die Jugendgefährdung eines Mediums nach § 18 Abs. 1 JuSchG sind die Verwaltungsgerichte nach den Regeln des Sachverständigenbeweises grundsätzlich berechtigt und verpflichtet, die von besonderer Sachkunde getragenen Erkenntnisse des Zwölfer-Gremiums nach § 19 Abs. 2, Abs. 5 JuSchG ohne weitere Sachaufklärung zugrunde zu legen (BVerwG, Urteil vom 30. Oktober 2019 6 C 18.18 -, BVerwGE 167, 33, juris, Rn. 48 ff.).

Rechtskraft:
rechtskräftig
 
Tenor:

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Die Antragstellerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Streitwert für das Beschwerdeverfahren wird auf 2.500,00 Euro festgesetzt.

 
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