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Oberverwaltungsgericht NRW, 19 A 40/22

Datum:
29.11.2023
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
19. Senat
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
19 A 40/22
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2023:1129.19A40.22.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Köln, 25 K 47/19
Schlagworte:
Melderegister Auskunftssperre Gefahrenverdacht berufsgruppentypische Gefährdung Veranlassung Finanzbehörde
Normen:
BMG § 34 Abs. 4 Satz 1 Nr. 11; BMG § 34 Abs. 5 Satz 1; BMG § 51 Abs. 1; BMG § 51 Abs. 3; BMG § 51 Abs. 4
Leitsätze:
 
Tenor:

Das angefochtene Urteil wird geändert.

Die Beklagte wird unter Aufhebung ihres Ablehnungsbescheids vom 3. Januar 2019 verpflichtet, die Auskunftssperre im Melderegister zu verlängern.

Die Beklagte trägt die Kosten des Verfahrens in beiden Instanzen.

Die Kostenentscheidung ist vorläufig vollstreckbar. Die Beklagte darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe des Vollstreckungsbetrags abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung in entsprechender Höhe Sicherheit leistet.

Die Revision wird zugelassen.

 
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