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Oberverwaltungsgericht NRW, 19 B 459/22

Datum:
31.05.2022
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
19. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
19 B 459/22
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2022:0531.19B459.22.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Köln, 10 L 50/22
Schlagworte:
Prozesserklärung; elektronische Dokumentübermittlung; besonderes elektronisches Behördenpostfach; Fremdversendung; Schulpflicht; Wiederholende Verfügung
Normen:
VwGO § 55a Abs 3; VwGO § 87a Abs 2; VwGO § 87a Abs 3; SchulG NRW § 41
Leitsätze:

1. Eine Fremdversendung eines elektronischen Dokuments aus dem besonderen elektronischen Behördenpostfach (beBPo) einer anderen Behörde verfehlt die gesetz- und verordnungsrechtlichen Voraussetzungen einer Einreichung auf einem sicheren Übermittlungsweg nach § 55a Abs. 3 Satz 1 Alt. 2 VwGO (wie OVG NRW, Beschluss vom 27. April 2022 19 B 2003/21 , juris, Rn. 8 ff.).

2. Eine erneute Schulbesuchsaufforderung kann je nach den Umständen des Einzelfalls als wiederholende Verfügung ohne eigenständigen Regelungsgehalt im Sinn des § 35 Satz 1 VwVfG NRW zu qualifizieren sein (wie OVG NRW, Beschluss vom 29. November 2021 - 19 B 1492/21 und 19 E 925/21 -, juris, Rn. 14).

Rechtskraft:
rechtskräftig
 
Tenor:

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Die Antragsteller tragen die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Streitwert für das Beschwerdeverfahren wird auf 7.500,00 Euro festgesetzt.

 
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