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Oberverwaltungsgericht NRW, 4 B 1168/20

Datum:
20.04.2021
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
4. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
4 B 1168/20
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2021:0420.4B1168.20.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Arnsberg, 1 L 485/20
Schlagworte:
Übermittlung Verarbeitung personenbezogene Daten Finanzamt Steuerrückstände Steuergeheimnis Datenschutz-Grundverordnung Gewerbeuntersagung
Normen:
GewO § 35; AO § 30 Abs. 4 Nr. 5; VO (EU) 2016/679 Art. 6
Leitsätze:

Zur Vereinbarkeit der Übermittlung von Steuerrückständen durch das Finanzamt an die Ordnungsbehörde in einem verwaltungsgerichtlichen Verfahren über eine Gewerbeuntersagung mit dem Steuergeheimnis und der Datenschutz-Grundverordnung.

 
Tenor:

Die Beschwerde des Antragstellers gegen die Versagung vorläufigen Rechtsschutzes durch den Beschluss des Verwaltungsgerichts Arnsberg vom 22.7.2020 wird zurückgewiesen.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Streitwert wird auch für das Beschwerdeverfahren auf 10.000,00 Euro festgesetzt.

 
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