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Oberverwaltungsgericht NRW, 20 A 1710/17.PVL

Datum:
26.11.2021
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
Fachsenat für Landespersonalvertretungssachen
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
20 A 1710/17.PVL
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2021:1126.20A1710.17PVL.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Münster, 22 K 1091/15.PVL
Schlagworte:
Teilpersonalrat, Teildienststelle; Mitbestimmung, Einigungsstelle, Gesamtpersonalrat
Normen:
LPVG NRW § 1 Abs. 3; LPVG NRW § 52 Satz 2; LPVG NRW § 66 Abs. 7; LPVG NRW § 67; LPVG NRW § 72
Leitsätze:

Einem Teilpersonalrat steht nach § 66 Abs. 7 Satz 1 LPVG NRW bei einer von ihm beantragten Maßnahme, die seiner Mitbestimmung unterliegt, ein eigenständiges Recht zu, die ‑ auf der Ebene der Teildienststelle zu bildende ‑ Einigungsstelle anzurufen.

Die Teilpersonalräte und der Gesamtpersonalrat bei den Landschaftsverbänden stehen in keinem Stufenverhältnis zueinander.

 
Tenor:

Der angefochtene Beschluss wird geändert.

Es wird festgestellt, dass der Antragsteller als Teilpersonalrat berechtigt ist, die Einigungsstelle bei von ihm beantragten Maßnahmen nach § 66 Abs. 7 Satz 1 LPVG NRW anzurufen.

Die Rechtsbeschwerde wird nicht zugelassen.

 
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