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Oberverwaltungsgericht NRW, 1 A 2193/19

Datum:
06.09.2021
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
1. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
1 A 2193/19
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2021:0906.1A2193.19.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Arnsberg, 13 K 4483/18
Schlagworte:
Beihilfe beihilfefähige Aufwendungen kieferorthopädische Leistungen 18. Lebensjahr Altersgrenze Fürsorgepflicht Gleichbehandlung
Normen:
BVO NRW §4 Abs.2 lit. a); VVzBVO Nr. 4.2.a; GG Art.3 Abs.1; GG Art.33 Abs.5
Leitsätze:

In der Rechtsprechung des beschließenden Senats ist geklärt, dass der weitgehende Ausschluss der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für kieferorthopädische Behandlungen Erwachsener nach § 4 Abs. 2 lit. a) BVO NRW mit höherrangigem Recht, namentlich mit der nach Art. 33 Abs. 5 GG gewährleisteten Fürsorgeflicht des Dienstherrn und mit Art. 3 Abs. 1 GG, vereinbar ist. Das gilt (erst recht) seit der Normierung der Nr. 4.2.a VVzBVO, mit der ein (weiterer) Ausnahmetatbestand zur Ausschlussregelung geschaffen worden ist.

 
Tenor:

Der Antrag wird auf Kosten der Klägerin abgelehnt.

Der Streitwert wird auch für das Zulassungsverfahren auf 850,39 Euro festgesetzt.

 
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