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Oberverwaltungsgericht NRW, 19 A 177/21.A

Datum:
07.05.2021
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
19. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
19 A 177/21.A
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2021:0507.19A177.21A.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Münster, 9 K 2206/17.A
Schlagworte:
Ausländisches Recht Ausländische Rechtspraxis Staatsangehörigkeit Ermittlung Auslegung Beweisantrag Sachverständigenbeweis Beweisablehnungsgrund Verfahrensfehler
Normen:
GG Art. 103 Abs. 1; VwGO § 86 Abs. 1; VwGO § 108 Abs. 2
Leitsätze:

Verkennt das Verwaltungsgericht die Reichweite dessen, was als (hier: ausländische Rechts-)Tatsache der Beweiserhebung zugänglich und was als Rechtsanwendung der Beweiserhebung entzogen ist, liegt ein verfahrensrechtlicher Fehler vor, der einer Beweisantragsablehnung als unerheblich die prozessuale Stütze entzieht.

 
Tenor:

Die Berufung wird zugelassen.

Die Entscheidung über die Kosten des Antragsverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.

 
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