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Oberverwaltungsgericht NRW, 15 B 1529/21

Datum:
30.09.2021
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
15. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
15 B 1529/21
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2021:0930.15B1529.21.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Minden, 2 L 595/21
Schlagworte:
Ratsmitglied Ratssitzung Freiheit des Mandats Sitzungsausschluss COVID-19 Coronavirus SARS-CoV-2 Zugangsbeschränkung 3G-Regel Immunisierung Testpflicht kostenlose Bürgertestung
Normen:
GO NRW § 43 Abs 1; GO NRW § 51; IfSG § 28a Abs 1 Nr 2a; IfSG § 28a Abs 1 Nr 10; CoronaSchVO § 2 Abs 9; CoronaSchVO § 4 Abs 2 Satz 1 Nr 1; CoronaSchVO § 4 Abs 5 Satz 5; GG Art 38 Abs 1 Satz 2;
Leitsätze:

1. Das Infektionsschutzgesetz bietet eine hinreichende, dem Parlamentsvorbehalt genügende gesetzliche Grundlage für eine verordnungsrechtliche Regelung, die die Teilnahme an Sitzungen kommunaler Gremien auch für Mandatsträger von der Einhaltung der 3G-Regel abhängig macht.

 
Tenor:

Der Beschluss des Verwaltungsgerichts Minden vom 8. September 2021 wird mit Ausnahme der Streitwertfestsetzung geändert.

Der Antrag des Antragstellers auf Gewährung einstweiligen Rechtsschutzes wird insgesamt abgelehnt.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Verfahrens in beiden Rechtszügen.

Der Streitwert wird auch für das Beschwerdeverfahren auf 10.000,- Euro festgesetzt.

 
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