Seite drucken Seite drucken   Entscheidung als PDF runterladen Entscheidung als PDF runterladen

Oberverwaltungsgericht NRW, 1 A 2712/19

Datum:
15.12.2020
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
1. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
1 A 2712/19
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2020:1215.1A2712.19.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Minden, 4 K 9013/17
Schlagworte:
Beihilfe Aufwendungen Erstattungsfähigkeit Beihilfeausschluss persönliche Tätigkeit naher Angehöriger Familienangehöriger Honorar Arzt medizinische Behandlung familiäre Pflege Pflegeversicherung Pflegebedürftiger Pflegegeld Pflegekraft Gleichheitsgrundsatz Vergleichsgruppe Ungleichbehandlung
Normen:
GG Art. 3 Abs. 1; SGB XI § 37; BVO NRW § 3 Abs. 6 Satz 1
Leitsätze:

1. Der Beihilfeausschluss von Aufwendungen für die persönliche Tätigkeit von nahen Familienangehörigen des Beihilfeberechtigten in § 3 Abs. 6 Satz 1 BVO NRW ist mit dem Gleichheitssatz aus Art. 3 Abs. 1 GG vereinbar (vgl. BVerfG, Kammerbeschluss vom 16. September 1992 – 2 BvR 1161/89 –, juris).

2. Eine andere verfassungsrechtliche Bewertung rechtfertigt auch nicht die Einführung der gesetzlichen Pflegeversicherung mitsamt des in § 37 SGB XI geregelten Anspruchs auf Zahlung eines pauschalierten Pflegegeldes bei der Pflege durch nahe Angehörige.

 
Tenor:

Der Antrag wird abgelehnt.

Der Kläger trägt die Kosten des Zulassungsverfahrens.

Der Streitwert wird auch für das Zulassungsverfahren auf die Wertstufe bis 1.000,- Euro festgesetzt.

 
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
 

Seite drucken Seite drucken Entscheidung als PDF runterladen Entscheidung als PDF runterladen

logo_justiz-nrw-online_rechtsprechungsdatenbank