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Oberverwaltungsgericht NRW, 1 E 685/18

Datum:
18.06.2019
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
1. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
1 E 685/18
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2019:0618.1E685.18.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Arnsberg, 13 K 2087/13
Schlagworte:
Kostenerstattung Außergerichtliche Kosten Prozessvertretung Arbeitgeberverband Vergütung
Normen:
VwGO § 162
Leitsätze:

Die Kosten für die Prozessvertretung durch einen bevollmächtigten Arbeitgeberverband sind Aufwendungen im Sinne von § 162 Abs. 1 VwGO.

Erstattungsfähig ist auch eine angemessene Vergütung für Tätigkeiten des Bevollmächtigten, die für eine zweckentsprechende Rechtsverfolgung oder -verteidigung notwendig sind. Es ist nicht zu beanstanden, dass sich die Vergütung nach dem Zeitaufwand des für den Arbeitgeberverband handelnden Syndikusrechtsanwalts bemisst und dabei ein marktüblicher Stundensatz (hier 180 Euro) zugrunde gelegt wird.

Die unter § 162 Abs. 1 VwGO fallenden Bevollmächtigtenkosten sind allerdings nur bis zur Höhe der entsprechenden fiktiven Vergütung eines Rechtsanwalts nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (§ 162 Abs. 2 VwGO) erstattungsfähig.

 
Tenor:

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

 

Gründe

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109
 

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