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Oberverwaltungsgericht NRW, 15 A 2503/18

Datum:
27.06.2019
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
15. Senat
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
15 A 2503/18
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2019:0627.15A2503.18.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Köln, 4 K 10496/17
Schlagworte:
Bürgerbegehren Bürgerentscheid Klagebefugnis Sachlichkeitsgebot
Normen:
GO NRW § 26 Abs. 2 Satz 2, Abs. 6, Abs. 7 Satz 1, Abs. 8; VwGO § 42 Abs. 2
Leitsätze:

Die Vertretungsberechtigten eines Bürgerbegehrens haben einen Anspruch auf die gesetzliche Durchführung des Bürgerentscheids.

Bei ihren Stellungnahmen im Zusammenhang mit der Durchführung eines Bürgerentscheids unterliegen gemeindliche Organe dem Sachlichkeitsgebot. Der wirtschaftliche Wert der (Werbe-) Kampagne eines Oberbürgermeisters ist insoweit unerheblich, solange die Abstimmungsberechtigten in ihrem Abstimmungsverhalten nicht unzulässig beeinflusst werden.

 
Tenor:

Die Berufung wird zurückgewiesen.

Die Kläger tragen die Kosten des Berufungs-verfahrens als Gesamtschuldner.

Das Urteil ist wegen der Kosten vorläufig voll-streckbar. Die Kläger dürfen die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des aufgrund des Urteils vollstreckbaren Betrags ab-wenden, wenn nicht die Beklagte vor der Voll-streckung Sicherheit in entsprechender Höhe leistet.

Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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