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Oberverwaltungsgericht NRW, 1 E 317/18

Datum:
11.09.2018
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
1. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
1 E 317/18
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2018:0911.1E317.18.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Düsseldorf, 13 K 2335/17
Schlagworte:
Beschwerde Prozesskostenhilfe Erfolgsaussichten Ruhensregelung Mischlaufbahn Versorgungsbezüge Anrechnung Rente Regelaltersrente Pflegetätigkeit Analogie
Normen:
VwGO § 166 Abs. 1 Satz 1; ZPO § 114 Abs. 1 Satz 1; BeamtVG § 55 Abs. 1 Satz 1; BeamtVG § 55 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1; BeamtVG § 55 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1a; BeamtVG § 55 Abs. 3 und 4; SGB VI § 33 Abs. 2
Leitsätze:

Die Anrechnung einer Regelaltersrente auf die Versorgungsbezüge nach der Ruhensregelung des § 55 Abs. 1 Satz 1, Satz 2 Nr. 1, Abs. 2 BeamtVG unterliegt auch insoweit keinen rechtlichen Bedenken, als diese Rente auf einer Tätigkeit des Rentenberechtigten als nicht erwerbsmäßig tätige Pflegeperson beruht. Insbesondere kann eine solche Rente bei der Anwendung des § 55 Abs. 1 und 2 BeamtVG auch nicht im Wege einer (nur in Betracht kommenden) analogen Heranziehung des § 55 Abs. 4 BeamtVG außer Ansatz bleiben.

 
Tenor:

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens. Außergerichtliche Kosten werden nicht erstattet.

 
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