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Oberverwaltungsgericht NRW, 20 A 598/16.PVL

Datum:
03.04.2017
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
20. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
20 A 598/16.PVL
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2017:0403.20A598.16PVL.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Minden, 14 K 906/15.PVL
Schlagworte:
Rechtsschutzinteresse, Feststellungsinteresse, Personalrat, Beschluss-verfahren, Antragstellung, Maßnahme, Erledigung, Umgehung, Behinde¬rung, Pflichtverletzung, Sanktionierung
Normen:
ZPO § 256 Abs. 1
Leitsätze:

Das personalvertretungsrechtliche Beschlussverfahren dient nicht der Sanktionierung von Fehlverhalten eines Beteiligten.

Ein Rechtsschutzinteresse für die Feststellung von Pflichtverletzungen ist im perso-nalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren nicht anzuerkennen.

Nichts Anderes gilt für einen auf einen abgeschlossenen Sachverhalt bezogenen Feststellungsantrag, die Dienststelle habe durch die Verletzung eines Beteiligungs- oder Informationsrechts die Arbeit des Personalrats behindert.

 
Tenor:

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Die Rechtsbeschwerde wird nicht zugelassen.

 
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