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Oberverwaltungsgericht NRW, 20 A 2696/15.PVL

Datum:
03.04.2017
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
20. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
20 A 2696/15.PVL
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2017:0403.20A2696.15PVL.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Minden, 14 K 754/15.PVL
Schlagworte:
Personalrat, Zustimmung, Verweigerung, Gründe, Begründung, beacht-lich, Billigung, Fiktion, Polizei, Beamte, Arbeitszeit, Regelung, Beginn, Ende, Schichtplan, Rüstzeit, Wachschicht, Sicherheitsdefizit, Einsatz, aktuell, Nachteil, Gesundheitsschutz, Interesse, berechtigt, Beschäftigte
Normen:
LPVG NRW § 66 Abs. 2 Satz 5, § 72 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1
Leitsätze:

Kann eine Arbeitszeitregelung mit unmittelbaren Nachteilen für berechtigte Interes-sen der Beschäftigten wie dem Schutz ihrer Ge¬sundheit verbunden sein, ist es grundsätzlich von Sinn und Zweck des Mitbe¬stim¬mungsrechts aus § 72 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 LPVG NRW erfasst, wenn der Personalrat dies im Rahmen der Begründung für seine Zustimmungsverweigerung geltend macht.

Deshalb ist eine Zustimmungsverweigerung beachtlich, wenn der bei einem Polizei¬präsidium bestehende Personalrat geltend macht, die zeitliche Verlegung der Rüst¬zeiten in die Wachschichten könne zu ei¬nem Sicherheitsdefizit für die zu dieser Zeit in einem aktuellen Einsatz befindlichen Polizeibeamten führen.

 
Tenor:

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Die Rechtsbeschwerde wird nicht zugelassen.

 
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