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Oberverwaltungsgericht NRW, 15 B 457/17

Datum:
03.05.2017
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
15. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
15 B 457/17
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2017:0503.15B457.17.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Arnsberg, 7 L 383/17
Schlagworte:
Einstweilige Anordnung Presserechtlicher Auskunftsanspruch Geheimhaltungsvorschrift Verschwiegenheitspflicht Rechtsanwaltskammer Rechtsanwalt Zulassung zur Rechtsanwaltschaft
Normen:
VwGO § 123; PresseG NRW § 4 Abs. 1;§ 4 Abs. 2 Nr. 2;§ 4 Abs. 2 Nr. 3; BRAO § 76 Abs. 1
Leitsätze:

Bei der personenbezogenen Verschwiegenheitspflicht des § 76 Abs. 1 BRAO für die Mitglieder des Vorstands der Rechtsanwaltskammer und Personen, die Aufgaben der Kammer für den Vorstand wahrnehmen, handelt es sich nicht um eine auf Bundesrecht beruhende Geheimhaltungsvorschrift im Sinne von § 4 Abs. 2 Nr. 2 PresseG NRW.

 
Tenor:

Die Beschwerde der Antragsgegnerin gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Arnsberg vom 5. April 2017 wird zurückgewiesen.

Die Antragsgegnerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens mit Ausnahme der außergerichtlichen Kosten des Beigeladenen, die dieser selbst trägt.

Der Streitwert wird auch für das Beschwerdeverfahren auf 5.000 Euro festgesetzt.

 
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