Seite drucken Seite drucken   Entscheidung als PDF runterladen Entscheidung als PDF runterladen

Oberverwaltungsgericht NRW, 1 A 707/15

Datum:
07.12.2016
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
1. Senat
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
1 A 707/15
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2016:1207.1A707.15.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Köln, 23 K 7126/11
Schlagworte:
Soldatenversorgung Ruhensregelung wegen Verwendung in zwischenstaatlicher oder über-staatlicher Einrichtung Kapitalbetrag Endzeitpunkt Rücknahme des Ruhensbescheides Ermessensreduzierung auf Null
Normen:
SVG § 55 b Abs. 1 (Fassung 2002); SVG § 55 b Abs. 4 (Fassung 2002);; SVG § 55 b Abs. 7 (Fassung 2002); VwVfG (Bund) § 48 Abs. 1 Satz 1
Leitsätze:

Zu den rechtlichen Anforderungen für einen Anspruch auf Rücknahme bzw. Abände-rung eines bestandskräftigen rechtswidrigen Ruhensbescheides nach § 55 b SVG (Fassung 2002), der einen Endzeitpunkt für das Ruhen der Versorgungsbezüge nicht bestimmt hat.

Bestätigung und Fortführung von OVG NRW, Urteil vom 20. Januar 2016 - 1 A 2021/13 -.

 
Tenor:

Das angefochtene Urteil wird geändert und im Hauptausspruch wie folgt neu gefasst:

Die Beklagte wird unter entsprechend teilweiser Aufhebung des Bescheides der Wehrbereichsverwaltung Süd vom 31. Oktober 2011 und deren Widerspruchsbescheides vom 7. Dezember 2011 verpflichtet, über den Antrag des Klägers vom 20. Oktober 2011 auf Rücknahme bzw. Abänderung des Ruhensbescheides der Wehrbereichsverwaltung Süd vom 6. Oktober 2005 unter Beachtung der Rechtsauffassung des Senats neu zu entscheiden. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

Die weitergehende Berufung der Beklagten wird zurückgewiesen.

Die Kosten des Verfahrens beider Instanzen tragen der Kläger und die Beklagte je zur Hälfte.

Das Urteil ist wegen der Kosten vorläufig vollstreckbar. Der jeweilige Vollstreckungsschuldner darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110 Prozent des aufgrund des Urteils vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht der jeweilige Vollstreckungsgläubiger vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 110 Prozent des jeweils zu vollstreckenden Betrages leistet.

Die Revision wird nicht zugelassen.

 
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115
 

Seite drucken Seite drucken Entscheidung als PDF runterladen Entscheidung als PDF runterladen

logo_justiz-nrw-online_rechtsprechungsdatenbank