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Oberverwaltungsgericht NRW, 20 A 137/14

Datum:
30.12.2015
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
20. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
20 A 137/14
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2015:1230.20A137.14.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Köln, 13 K 1511/10
Schlagworte:
Deponie, Zulassung, Rechtswirkung, Anforderung, Zulassungsentscheidung, unmittelbar, Geltung
Normen:
DepV 2002 § 14
Leitsätze:

Der sich aus der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Beschluss vom 3. Juni 2004 7 B 14.04 , NVwZ 2004, 1246) ergebende Rechtssatz, dass die Deponieverordnung unmittelbar auf die Rechtspositionen der Betreiber bereits zugelassener Anlagen einwirkt, die den Anforderungen der Verordnung nicht genügen, bezieht sich auf die Rechtswirkungen der Verordnung auf Anforderungen bestehender Zulassungsentscheidungen, die hinter denjenigen der Verordnung zurückbleiben. Dieser Rechtssatz gilt nicht bei Zulassungsentscheidungen mit gegenüber der Verordnung strengeren Anforderungen.

 
Tenor:

Der Antrag wird abgelehnt.

Die Klägerin trägt die Kosten des Berufungszulassungsverfahrens.

Der Streitwert beträgt auch im Berufungszulassungsverfahren 14.730.000,- Euro.

 
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