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Oberverwaltungsgericht NRW, 15 A 1111/14

Datum:
27.10.2015
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
15. Senat
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
15 A 1111/14
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2015:1027.15A1111.14.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Köln, 4 K 5974/13
Schlagworte:
Zweckverband Verbandssatzung Austritt Kündigung Vermögensrechtliche Auseinandersetzung Vermögensausgleich Personalübernahme
Normen:
§§ 9 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3, 20 Abs. 1 Satz 1 und Satz 3 GkG NRW
Leitsätze:

§ 20 Abs. 1 Satz 1 GkG NRW lässt eine Satzungsregelung zu, derzufolge ein Verbandsmitglied einseitig seinen Austritt aus dem Zweckverband durch Kündigung erklären kann.

§ 20 Abs. 1 Satz 3 GkG NRW gibt der Aufsichtsbehörde im Streitfall die Befugnis, über die vermögensrechtliche Auseinandersetzung nach dem Ausscheiden eines Verbandsmitglieds umfassend zu entscheiden.

 
Tenor:

Die Berufung wird zurückgewiesen.

Die Klägerin trägt die Kosten des Berufungsverfahrens einschließlich der außergerichtlichen Kosten der Beigeladenen zu 1. bis 4.

Das Urteil ist wegen der Kosten vorläufig vollstreckbar. Die Klägerin darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe des aufgrund des Urteils vollstreckbaren Betrags abwenden, wenn nicht der jeweilige Vollstreckungsgläubiger vor der Vollstreckung Sicherheit in entsprechender Höhe leistet.

Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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