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Oberverwaltungsgericht NRW, 20 A 679/14.PVL

Datum:
10.11.2014
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
Fachsenat für Landespersonalvertretungssachen
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
20 A 679/14.PVL
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2014:1110.20A679.14PVL.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Minden, 14 K 3733/13.PVL
Schlagworte:
Freistellung, Personalrat, Mitglied, Gruppe, Rechtsposition, Antragsbefugnis, Elternzeit, Beurlaubung, Erlöschen, Mitgliedschaft, Diskriminierung, Geschlecht
Normen:
LPVG NRW § 11 Abs. 2, § 42, § 26 Abs. 1 und 2
Leitsätze:

1. Ein Personalratsmitglied berühmt sich einer ihm als einzelnes Gruppenmitglied nicht zustehenden Rechtsposition, wenn er (lediglich) die gerichtliche Feststellung einer Verpflichtung des Personalrats begehrt, einem Gruppenmitglied eine Freistellung zuzuweisen (Bestätigung der Rechtsprechung).

2. Die Inanspruchnahme von Elternzeit für einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten stellt eine Beurlaubung unter Wegfall der Bezüge/ohne Besoldung dar und führt damit sowohl nach § 26 Abs. 1 Buchst. f i. V. m. § 11 Abs. 2 Buchst. c LPVG NRW als auch nach § 26 Abs. 2 LPVG NRW zum Erlöschen einer Mitgliedschaft im Personalrat.

3. Weder die in § 26 Abs. 1 Buchst. f i. V. m. § 11 Abs. 2 Buchst. c LPVG NRW noch die in § 26 Abs. 2 LPVG NRW enthaltene Regelung beinhaltet eine unzulässige Diskriminierung wegen des Geschlechts.

 
Tenor:

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Die Rechtsbeschwerde wird nicht zugelassen.

 
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