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Oberverwaltungsgericht NRW, 20 A 281/13.PVB

Datum:
19.09.2014
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
Fachsenat für Bundespersonalvertretungssachen
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
20 A 281/13.PVB
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2014:0919.20A281.13PVB.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Köln, 33 K 2303/12.PVB
Schlagworte:
Personalgestellung, tariflich, Wahlberechtigung, Dienststellen-zugehörig¬keit, Eingliederung, weisungsgebunden, Zuweisung, Arbeitnehmerüber¬lassung
Normen:
BPersVG § 13
Leitsätze:

1. Bei einer tariflichen Personalgestellung auf der Grundlage von § 4 Abs. 3 TVöD fehlt es regelmäßig an einer fortbestehenden Eingliederung in die bisherige Dienststelle und damit auch an einer Wahlberechtigung für den dort gebildeten Personalrat.

2. Für die Beurteilung der Frage der Wahlberechtigung bei einer tariflichen Personal¬gestellung nach § 4 Abs. 3 TVöD sind die Vorschriften über die Zuwei-sung aus § 13 Abs. 2 BPersVG entsprechend anwendbar.

3. Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz findet weder unmittelbar noch entspre-chend Anwendung auf eine tarifliche Personalgestellung nach § 4 Abs. 3 TVöD.

 
Tenor:

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Die Rechtsbeschwerde wird zugelassen.

 
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