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Oberverwaltungsgericht NRW, 17 A 1265/13

Datum:
02.06.2014
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
17. Senat
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
17 A 1265/13
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2014:0602.17A1265.13.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 19 K 5341/10
Schlagworte:
Fleischuntersuchung Gebühr Kalkulation Gebührenkalkulation Vorauskalkulation Personalplanung Personalbedarf Personalaufwand Prognose Organisationsermessen
Normen:
882/2004 Art. 27 VO (EG)
Leitsätze:

Parallelentscheidung zu OVG NRW, Urteil vom 2. Juni 2014 – 17 A 1264/13 –

 
Tenor:

Das angefochtene Urteil wird geändert.

Der Gebührenbescheid des Beklagten vom 26. Oktober 2010 wird insoweit aufgehoben, als die Gebühren für die Fleischuntersuchung die unionsrechtliche Mindestgebühr überschreiten.

Im Übrigen wird die Berufung zurückgewiesen.

Die Klägerin trägt 11 %, der Beklagte trägt 89 % der Kosten des Verfahrens beider Rechtszüge.

Das Urteil ist wegen der Kosten vorläufig vollstreckbar.

Der Vollstreckungsschuldner darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe des jeweils beizutreibenden Betrages abwenden, wenn nicht der Vollstreckungsgläubiger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet.

Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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