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Oberverwaltungsgericht NRW, 1 A 1290/11

Datum:
30.05.2012
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
1. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
1 A 1290/11
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2012:0530.1A1290.11.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Köln, 19 K 3693/09
Schlagworte:
Beihilfe kieferorthopädische Behandlung schwere Kieferanomalie kieferchirurgische Behandlung Fürsorgepflicht Gleichheitsgrundsatz
Normen:
BVO NRW §4 Abs.2a; GG Art.3 Abs.1; GG Art.33 Abs.5
Leitsätze:

Der weitgehende Ausschluss der Beihilfe für kieferorthopädische Behandlungen Erwachsener in § 4 Abs. 2 a BVO NRW verstößt weder gegen die Fürsorgepflicht noch gegen den Gleichheitsgrundsatz.

Nicht jede Zahnextraktion stellt eine kieferchirurgische Behandlung dar.

Entscheidend für die Bewilligung von Beihilfe sind Aufwendungen für konkrete Leistungen, die dem Beihilfeberechtigten tatsächlich entstanden sind.

 
Tenor:

Der Antrag wird auf Kosten der Klägerin abgelehnt.

Der Streitwert wird für auch das Zulassungsverfahren auf 3.474,18 Euro festgesetzt.

 
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