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Oberverwaltungsgericht NRW, 11 B 1187/11

Datum:
10.02.2012
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
11. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
11 B 1187/11
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2012:0210.11B1187.11.00
 
Schlagworte:
bürgerlich-rechtlich, Dienstleistungskonzession, Energierecht, Energie-versorgungsunternehmen, Gleichbehandlung, Konzessionsabgabe, Konzessionsvertrag, Nichtdiskriminierung, öffentlich-rechtlich, Rechtsweg, Straße, Transparenz, Vergabe, Vergabekriterien, Vergabeverfahren, Versorgungsleitung, Verwaltungsrechtweg, Wegenutzungsvertrag, Wertungskriterien, Wettbewerb
Normen:
§ 46 EnWG, §§ 40 Abs. 1, 123 VwGO, §§ 13, 17a GVG, § 23 Abs. 1 StrWG NRW, § 8 Abs. 10 FStrG
Leitsätze:

1. Eine Rechtsstreitigkeit betreffend das Vergabeverfahren zum Abschluss eines Konzessionsvertrages nach § 46 EnWG zur Nutzung kommunalen Wegeeigentums ist nicht von den Verwaltungsgerichten, sondern von den Zivilgerichten zu entscheiden.

2. Zu einem Einzelfall betreffend den vorläufigen Rechtsschutz im Vergabeverfahren nach § 46 EnWG.

 
Tenor:

Die Beschwerden werden zurückgewiesen.

Die Beteiligten tragen die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens jeweils zu einem Drittel; außergerichtliche Kosten werden nicht erstattet.

Der Streitwert wird auch für das Beschwerdeverfahren auf 55.000,00 Euro festgesetzt.

 
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