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Oberverwaltungsgericht NRW, 1 A 2093/09

Datum:
11.07.2011
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
1.Senat
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
1 A 2093/09
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2011:0711.1A2093.09.00
 
Schlagworte:
Polizeizulage Zollverbindungsbeamter vollzugspolizeiliche Aufgaben unmittelbare Ausübung von Hoheitsgewalt unmittelbarer Zwang Schusswaffengebrauch
Normen:
BBesG § 42 Abs. 1 Satz 1; Vorbemerkungen BBesO A/B Nr. 9
Leitsätze:

Zur Auslegung des Tatbestandsmerkmals des Betrautseins von Beamten der Zollverwaltung mit "vollzugspolizeilichen Aufgaben" im Sinne der Regelung über die Stellenzulage nach Nr. 9 der Vorbemerkungen BBesO A/B (sog. Polizeizulage).

Die Tätigkeit eines an das Auswärtige Amt abgeordneten Zollverbindungsbeamten im Ausland, dem die Befugnis zum hoheitlichen Einschreiten und namentlich zur Anwendung unmittelbaren Zwangs bis hin zum Schusswaffengebrauch fehlt, erfüllt nicht die Voraussetzungen für die Gewährung der Polizeizulage (Änderung der Rechtsprechung des Senats, vgl. Urteil vom 11. August 2006 -, 1 A 3353/04 -, juris).

 
Tenor:

Die Berufung wird zurückgewiesen.

Der Kläger trägt die Kosten des Berufungsverfahrens.

Das Urteil ist wegen der Kosten vorläufig voll-streckbar. Der Kläger darf die Voll¬streckung durch Sicherheitsleistung in Höhe des vollstreck¬baren Betrages ab¬wenden, wenn nicht die Be¬klagte vor der Voll¬streckung Sicherheit in Höhe des je¬weils zu vollstreckenden Betrages leistet.

Die Revision wird zugelassen.

 
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